Coinbases Ethereum-Layer-2-Lösung Base steht unter Beobachtung, da Händler und Entwickler Bedenken über die schwache Performance ihrer Creator-Token-Initiativen und des breiteren SocialFi-Ökosystems auf der Plattform äußern. Trotz ambitioniertem Marketing und hochkarätiger Launches zeigt das Community-Feedback, dass diese Bemühungen bisher weder nachhaltiges Engagement noch bedeutsame Onchain-Aktivität erzeugt haben, was Fragen zur langfristigen Strategie der Plattform aufwirft.
Erwähnte Ticker: Keine spezifisch.
Stimmung: Vorsichtig Bärisch
Preisauswirkung: Negativ — Die enttäuschende Onchain-Aktivität und Community-Unzufriedenheit dämpfen den Optimismus bezüglich der Wachstumsaussichten von Base.
Trading-Idee (Keine Finanzberatung): Halten — Angesichts der aktuellen Unsicherheiten ist Geduld ratsam, bis klarere Anzeichen für aktives Nutzerengagement auftreten.
Marktkontext: Der Kampf von sozialen und creator-gesteuerten Token auf Base spiegelt größere Schwierigkeiten wider, mit denen Web3-Social-Plattformen bei der Erreichung der Mainstream-Akzeptanz konfrontiert sind.
Coinbases Layer-2-Netzwerk Base wurde aktiv als dezentrale soziale Plattform beworben und kapitalisiert auf früheren Experimenten wie Friend.tech, gefolgt von Nachfolgern wie Farcaster und Zora. Diese Projekte zielen darauf ab, creator-gesteuerte Monetarisierung und soziales Engagement onchain zu fördern. Jüngste Daten deuten jedoch darauf hin, dass trotz Prognosen für den SocialFi-Markt von über 10 Milliarden Dollar bis 2033 die tatsächlichen Kennzahlen eine andere Geschichte erzählen.
Hochkarätige Token-Launches, einschließlich Nick Shirleys Creator-Coin, erreichten eine Spitzenbewertung von ungefähr neun Millionen Dollar, bevor sie auf nahezu drei Millionen fielen. Das Handelsvolumen betraf hauptsächlich bestehende Händler, mit wenig Beweisen für die Anziehung neuer Nutzer oder langfristiger Teilnehmer. Dieses Muster unterstreicht die Herausforderungen, mit denen Web3-Social-Plattformen bei der Aufrechterhaltung von Nachfrage und Nutzerengagement konfrontiert sind.
Zur Kontroverse beigetragen hat, dass Shirley kürzlich zu einem politischen Streitpunkt wurde, nachdem unbestätigte Vorwürfe im Zusammenhang mit Kindertagesstättenbetrug weit verbreitet wurden, angetrieben von einflussreichen Persönlichkeiten wie Elon Musk. Diese Behauptungen wurden in breiteren politischen Debatten referenziert, wie der Entscheidung der US-Regierung, Kindertagesstättengelder für Minnesota einzufrieren.
Viele Entwickler und Community-Mitglieder kritisieren die Plattform wegen Bevorzugung und führen eine Reihe hochkarätiger Creator-Coin-Promotions über offizielle Kanäle und interne Token an, die bestimmte Narrative zu begünstigen scheinen. Solche Praktiken haben Wahrnehmungen von ungleichem Zugang und Liquiditätsproblemen geschürt und Privatanleger sich ausgesetzt fühlen lassen, wenn Vermögenswerte an Wert verlieren oder Liquidität verschwindet.
Als Reaktion darauf hat sich Coinbase-CEO Brian Armstrong direkt mit der Community auseinandergesetzt, die Bedenken anerkannt und versprochen, neue Ideen zu erkunden, um die Fairness und Inklusivität des Ökosystems zu verbessern.
Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht als Base's Creator Coin Experiment Faces Pushback Following Shirley Launch auf Crypto Breaking News – Ihre vertrauenswürdige Quelle für Krypto-Nachrichten, Bitcoin-Nachrichten und Blockchain-Updates.


