Am 1. Januar 2026 übernahm ein Hacker die Kontrolle über das Binance-Konto eines Market-Makers und beeinflusste den BROCCOLI(714)-Kurs durch aggressives Kaufen am Spot-Markt.
Dieser Vorfall sorgte für das erste 1-Millionen-USD-Gewinn-Ereignis in Krypto im Jahr 2026. Trader Vida bemerkte die Anomalie mit automatischen Warnungen, nutzte den künstlichen Pump, und ging dann auf Short. Das Ereignis zeigte Schwachstellen bei den Risikokontrollen der Börse und bei der Sicherheit von Market-Maker-Konten.
Der Hacker verschaffte sich angeblich Zugang zu Market-Maker-Konten auf Binance und versuchte, gestohlene Gelder mithilfe eines wenig gehandelten Tokens zu bewegen. Dazu schuf er künstliche Liquidität.
Sein gewählter Token war BROCCOLI(714). Dieser hatte wenig Liquidität und ein kleines Orderbuch. Solche Bedingungen waren ideal, um mit überschaubarem Kapital größere Preissprünge zu erzwingen.
Der Angreifer kaufte massiv BROCCOLI(714) am Spot-Markt über die übernommenen Konten. Gleichzeitig öffnete er gehebelte Perpetual-Futures-Positionen über andere Accounts.
Ziel war offenbar eine koordinierte Selbst-Handelstaktik, um den Spot-Kurs zu pumpen, Derivate auszunutzen und Werte unauffällig aus dem System zu bringen.
Durch diese Bewegung wurde der Markt verzerrt. Der Spot-Preis stieg stark, während die Perpetual Futures langsamer reagierten. Die Bid-Tiefe explodierte auf ein unnatürlich hohes Niveau – das würde kein vernünftiger Wal machen. Doch die Methode hinterließ Spuren, die bereits beobachtet wurden.
Trader Vida, der schon Spot- und Futures-Positionen auf BROCCOLI(714) hatte, wurde sofort gewarnt. Seine automatisierten Systeme zeigten einen Kursanstieg von mehr als 30 Prozent in dreißig Minuten, dazu eine wachsende Lücke zwischen Spot- und Futures-Kursen.
Interessant fand Vida nicht nur die Kursentwicklung, sondern was dahinter steckte. Binance zeigte im Spot-Orderbuch Gebote im Wert von zig Millionen USDT für einen Token mit rund dreißig bis vierzig Millionen USD Marktkapitalisierung. Im Vergleich dazu gab es im Futures-Markt kaum Bid-Tiefe.
Hier war kein spekulationsgetriebener Schwung, sondern erzwungenes Kaufen am Werk.
Vida erkannte die Besonderheit der Bewegung früh. Er ging long und ritt den künstlichen Pump, den der Hacker durch seinen Zeitdruck erzeugte. Die Preise stiegen weiter, was Vidas Annahme bestätigte.
Allerdings plante Vida schon seinen Ausstieg.
Er überwachte das Spot-Orderbuch sehr genau, insbesondere auf ein bestimmtes Signal: das plötzliche Verschwinden großer Bid-Orders. Für ihn war klar, dass das vermutlich zeigt, dass Binances Risikokontrolle eingeschritten war und die kompromittierten Konten einschränkte.
Dieses Signal kam kurz nach 4.30 Uhr chinesischer Zeit. Große Gebote verschwanden – diesmal endgültig.
Vida schloss sofort seine Long-Positionen – sowohl die ursprünglichen als auch die neu eröffneten. Kurz darauf drehte er auf Short und eröffnete eine große Perpetual-Futures-Position, als die Liquidität wegbrach und die Kurse nachgaben.
Der Dump folgte direkt. BROCCOLI(714) fiel stark zurück, weil die künstliche Unterstützung fehlte. Damit ging der zweite Teil von Vidas Plan auf.
Am Ende des Ablaufs hatte Vida rund 1 Million USD Gewinn gemacht – vermutlich der erste große Trading-Erfolg im neuen Jahr. Der Gewinn kam dabei nicht durch Vorhersage des Kursverlaufs, sondern dadurch, dass Vida ungewöhnliches Marktverhalten erkannte, die Hintergründe verstand und entschlossen reagierte, als die Struktur brach.
Der Vorfall löste zudem Kurssprünge bei anderen BROCCOLI-Token aus. Einige verzeichneten zweistellige Zugewinne.
Der Vorfall zeigt: Im Krypto-Markt kann der Kurs täuschen und Geschichten können irreführen, aber Orderbücher lügen selten.
In diesem Fall sorgte der Versuch eines Hackers, die Marktmechanik auszunutzen, für eine kurze, aber profitable Verzerrung. Mit einem Warnsystem, Disziplin und Erfahrung wurde daraus Krypto’s erstes 1-Millionen-USD-Ereignis 2026.
Der Beitrag Hacker-Angriff auf Binance scheitert: Erstes 1-Million-USD-Highlight 2026 für Krypto erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


