Der Bankenausschuss des US-Senats hat die Abstimmung über das Gesetz zur Regulierung des Krypto-Marktes verschoben, da es wachsenden Widerstand aus der Branche gibt.
Das lange erwartete Gesetz wurde am Mittwochabend nach einer späten politischen Debatte verschoben. Führende Personen aus der Branche entzogen dem CLARITY Act ihre Unterstützung. Deshalb hat der Ausschuss die Abstimmung gestoppt.
Der Weg des CLARITY Acts zum Senat war bisher sehr schwierig. Eigentlich sollte am Donnerstag über den Gesetzentwurf im Bankenausschuss abgestimmt werden, doch er wurde erneut verschoben.
Nachdem am Montag der 278 Seiten lange Gesetzesentwurf veröffentlicht wurde, gab es starken Widerstand. Am Mittwoch teilte Coinbase CEO Brian Armstrong mit, dass das Unternehmen die aktuelle Version des Gesetzes nicht länger unterstützen kann.
Armstrong sagte, dass der Entwurf „wichtige Teile der Marktstruktur zerstört” und Risiken für tokenisierte Aktien, DeFi, Stablecoins und offene Krypto-Märkte schafft.
Wegen dieser Rückschläge fragen sich viele, ob der CLARITY Act überhaupt noch dieses Jahr beim Präsidenten ankommt.
Trotz dieser Probleme bleibt Tim Scott, Vorsitzender des Bankenausschusses, optimistisch, dass das Gesetz verabschiedet wird.
Bisher ist Coinbase das einzige große Krypto-Unternehmen, das sich gegen die aktuelle Fassung ausspricht. Dennoch gibt es weiterhin allgemeinen Widerstand.
Obwohl viele gegen das Gesetz zur Regulierung des Marktes sind, unterstützen es einige große Namen aus der Krypto-Community weiter.
Laut der Journalistin Eleanor Terrett unterstützen Firmen wie Circle, Ripple, Kraken und a16z den Vorschlag. Auch Non-Profit-Organisationen wie The Digital Chamber und Coin Center stehen hinter dem Gesetz.
Trotzdem hat der Entwurf einen schwierigen Weg vor sich.
Der Ärger in der Branche ist größer geworden, weil viele befürchten, dass aktuelle Änderungen Banken und der traditionellen Finanzwelt zu sehr entgegenkommen, besonders bei stablecoin Renditen und Tokenisierung.
Gleichzeitig haben einige Demokraten kritisiert, dass das Gesetz keine Regeln für hochrangige Regierungsmitglieder wie den Präsidenten enthält. Quellen aus den Gesprächen berichten, dass Demokraten auch Schlupflöcher bei Tokenisierung und nationaler Sicherheit schließen wollen.
Obwohl viele anfangs erwarteten, dass das Gesetz bis März verabschiedet werden könnte, sorgen anhaltende politische und brancheninterne Streitigkeiten vermutlich für längere Verzögerungen.
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