Der Beitrag Why Big Banks Suddenly See Crypto as an Existential Threat — and What It Really Means erschien auf BitcoinEthereumNews.com. Auf dem diesjährigen WeltwirtschaftsforumDer Beitrag Why Big Banks Suddenly See Crypto as an Existential Threat — and What It Really Means erschien auf BitcoinEthereumNews.com. Auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum

Warum große Banken Krypto plötzlich als existenzielle Bedrohung sehen — und was das wirklich bedeutet

Auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos äußerte Coinbase-CEO Brian Armstrong eine Bemerkung, die die globale Finanzwelt still erschütterte. Ein leitender Angestellter einer der größten Banken der Welt teilte ihm mit, dass Krypto nun ihre oberste strategische Priorität sei – nicht als spekulative Nebensache, sondern als existenzielle Bedrohung für ihr Geschäft.

Das ist eine große Verschiebung im Tonfall. Jahrelang behandelten Banken Krypto als volatile Kuriosität, nützlich für Schlagzeilen, aber irrelevant für das Kernbankgeschäft. Jetzt beginnen sie zu erkennen, was es wirklich ist: ein alternatives Finanzsystem, das parallel aufgebaut wird und das keine Filialen, Geschäftszeiten oder Genehmigungen benötigt, um Werte über Grenzen hinweg zu bewegen.

Der eigentliche Druckpunkt ist nicht der Bitcoin-Preis. Es ist das, was darunter geschieht. Stablecoins beginnen wie digitale Bankeinlagen auszusehen, die sich mit Internetgeschwindigkeit bewegen. Tokenisierung verwandelt reale Vermögenswerte – Anleihen, Fonds, sogar Immobilien – in programmierbare Finanzinstrumente. Dezentralisierte Finanzplattformen schaffen Kreditvergabe, Handel und Abwicklung ohne die traditionellen Schichten von Mittelsmännern neu. Stück für Stück zielt Krypto auf dieselben Profitzentren ab, auf die Banken seit Jahrzehnten angewiesen sind: Zahlungen, Verwahrung, Liquidität und Kundenbeziehungen.

Aus Bankenperspektive ist das Albtraumszenario nicht die Massenadoption von Meme-Coins – es ist eine Welt, in der Kunden Werte in digitalen Wallets statt auf Girokonten halten, Geld global ohne SWIFT bewegen und Erträge außerhalb traditioneller Sparprodukte erzielen. Das würde Banken von finanziellen Gatekeepern zu Hintergrundinfrastruktur machen – immer noch notwendig, aber nicht mehr dominierend.

Coinbase-CEO Brian Armstrong ist kein Fan davon, Anzüge zu tragen, wird es aber in Davos tun, Quelle: X

Armstrong interpretierte diesen Moment als eine Art Bestätigung. Große Institutionen mobilisieren ihre Rechtsabteilungen, Lobbyisten und Vorstandsetagen nicht wegen Trends, die keine Rolle spielen. Die Tatsache, dass Krypto nun als Wettbewerbsbedrohung und nicht als regulatorische Kopfschmerzen diskutiert wird, deutet darauf hin, dass es eine psychologische Schwelle innerhalb der globalen Finanzwelt überschritten hat.

Die Frage ist nicht, ob Banken verschwinden werden. Es geht darum, ob sie sich schnell genug anpassen, um in einem System relevant zu bleiben, das offener, programmierbarer und weniger abhängig von vertrauenswürdigen Vermittlern wird. Die alte Finanzwelt erwacht zu einer neuen Realität: Die Zukunft des Geldes wird möglicherweise nicht in Tresoren und Marmorlobbys gebaut – sondern in Code, Netzwerken und offenen Finanzschienen, die niemals schließen.

Quelle: https://bravenewcoin.com/insights/why-big-banks-suddenly-see-crypto-as-an-existential-threat-and-what-it-really-means

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