Die Bitcoin Dominanz steigt weiter, während Token Unlocks die Altcoin-Saison 2026 ausbremsen. Aktuelle Daten deuten stark auf eine klare Verschiebung zugunsten Die Bitcoin Dominanz steigt weiter, während Token Unlocks die Altcoin-Saison 2026 ausbremsen. Aktuelle Daten deuten stark auf eine klare Verschiebung zugunsten

Warum eine Altcoin-Saison 2026 unwahrscheinlich ist

Die Bitcoin Dominanz steigt weiter, während Token Unlocks die Altcoin-Saison 2026 ausbremsen. Aktuelle Daten deuten stark auf eine klare Verschiebung zugunsten von Bitcoinhin.

Ein aktueller Bericht von CryptoRank zeigt vier wichtige Gründe, die eine große Altcoin-Rallye im Jahr 2026 verhindern. Das deutet auf eine Veränderung in der Marktdynamik hin, die noch lange wichtig sein könnte.

Marktdaten zeigen starke Kontrolle von Bitcoin

Die aktuellen Marktdaten zeigen eine anhaltende Bitcoin-Dominanz. Der Altcoin Season Index liegt bei 41 und damit deutlich unter dem Wert von 75, der auf eine starke Altcoin-Phase hindeutet. Dieser Wert prüft, ob mindestens 75 Prozent der 50 größten Coins ohne Stablecoins und Vermögenswert-basierte Token den Bitcoin-Kurs in den letzten 90 Tagen übertroffen haben.

Langfristige Daten bestätigen diesen Trend. Der Altcoin Month Index steht momentan bei 49 und der Altcoin Year Index ist auf 29 gefallen. Diese Werte zeigen, dass Bitcoin über verschiedene Zeiträume hinweg stärker war, was alternative Kryptowährungen vor Schwierigkeiten stellt.

Der Blick auf die Geschichte verstärkt diesen Eindruck. Seit 122 Tagen gibt es keine Altcoin-Saison mehr und seit 1.456 Tagen fand kein Altcoin-Jahr statt. Dieses anhaltende Übertreffen durch Bitcoin zeigt grundlegende Änderungen in der Marktstruktur und nicht nur kurzfristige Trends.

Von einer Altcoin-Saison spricht man normalerweise, wenn mindestens 75 Prozent der 50 größten Kryptowährungen den Bitcoin-Kurs in 90 Tagen übertreffen. Diese wichtige Grenze wird etwa von Börsen wie Binance beobachtet. Sie bleibt aktuell jedoch unerreicht, was die starke Kontrolle von Bitcoin weiter unterstreicht.

Vier strukturelle Hürden bremsen eine Altcoin-Saison aus

Laut CryptoRank ist die Kapital-Verwässerung das größte Problem für die Altcoin-Märkte. Die Zahl der beobachteten Token ist im letzten Jahr von 5,8 Mio. auf 29,2 Millionen gestiegen. Daher verteilt sich das Kapital auf zu viele Projekte. Dadurch fehlt das gezielte Kaufen, das für größere Kursanstiege im gesamten Bereich nötig wäre.

Ein weiteres Hindernis sind die Tokenomics vieler Projekte. Anfangs gibt es oft nur wenige Token im Umlauf, während der Wert aller Token zusammengenommen schon sehr hoch ist. Die meisten Token liegen noch bei Insidern und werden über längere Zeit freigeschaltet. Sobald mehr Token verfügbar werden, entsteht Verkaufsdruck. Selbst wenn genug Nachfrage da ist, bremst das oft den Kursanstieg.

Gleichzeitig bekommen Altcoins mehr Konkurrenz von neuen Anlageformen. Memecoins ziehen spekulatives Kapital an. Viele Trader, die früher Altcoin-Rallyes unterstützten, wechseln jetzt dorthin. Auch mit Futures und Vorhersagemärkten kann man mit Hebelwirkung wetten, ohne Token direkt kaufen oder halten zu müssen. Das führt dazu, dass die Nachfrage nach klassischen Altcoins weiter nachlässt.

Ein letztes Hindernis ist das institutionelle Kapital. Große Investoren setzen vorwiegend auf bekannte Coins wie ETH, SOL und XRP und nutzen dafür vor allem ETFs. Diese Investments gelten als sicher und regelkonform, leiten neues Kapital aber oft nur in die größten und liquidesten Kryptowährungen. Daher haben kleinere und mittlere Altcoins kaum neue Geldströme und bleiben im Nachteil.

Warum 1-Mrd.-USD-Token-Unlocks den Druck hochhalten

Alle diese Faktoren verstärken einander und begrenzen die Chancen für Altcoins. Während Kleinanleger ihr Kapital auf viele Projekte verteilen und Institutionen nur auf große Coins setzen, fehlt es den mittleren Altcoins an Käuferinteresse für größere Kursanstiege. Neue Token, die laufend auf den Markt kommen, verstärken den Druck und erschweren die Erholung.

Dieses Umfeld ist ganz anders als früher. Früher gab es weniger Token, also konzentrierte sich das Kapital auf die Top 100 Kryptowährungen. Das führte zu gemeinsamen Rallyes. Heute sorgt eine große Vielfalt für weniger Bewegung im gesamten Altcoin-Bereich.

Zudem verschärfen neue Handelsmöglichkeiten die Lage. Ständig verfügbare Futures mit hohem Hebel und Vorhersagemärkte bieten ähnliche Chancen wie Altcoins, allerdings mit weniger Aufwand und ohne die Notwendigkeit, Token zu besitzen.

Trotzdem bedeutet das anhaltende Fehlen von Altcoin-Saisons nicht, dass sie endgültig vorbei sind. Die Geschichte zeigt, dass es immer wieder lange Pausen zwischen Altcoin-Zyklen geben kann. Die aktuelle Zeit ist besonders lang. Nun müssen Anleger entscheiden, ob das die neue Normalität ist oder ob der Markt irgendwann wieder in eine neue Phase tritt.

Mit dem Ende des Januars 2026 steht der Kryptomarkt weiter vor diesen strukturellen Hürden. Es ist noch offen, ob Altcoins die Verwässerung, schwierige Tokenomics, neue Konkurrenz und die Fokussierung auf große Coins überwinden können. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob diese Gegenwinde bleiben oder ob sich der Markt so verändert, dass Altcoins wieder bessere Chancen haben.

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